Umfahrung Giswil

Elektromechanische Tunneleinrichtungen

Ektromechanische Tunneleinrichtungen

Die Hauptzentrale befindet sich beim Nordportal und eine Unterzentrale ist beim Südportal angeordnet. Die Energieversorgung erfolgt über das Netz des Elektrizitätswerkes Obwalden in die beiden Zentralen Nord und Süd. Es entsteht so ein Ringverbund, mit dem eine hohe Versorgungssicherheit erzielt wird. Die wichtigsten Tunneleinrichtungen sind im nebenstehenden Querschnitt dargestellt. Weitere für einen sicheren Tunnelbetrieb notwendigen Einrichtungen sind: Notrufanlage und Sensoren zur Erfassung der Sichttrübung, der Windrichtung und der Lufttemperatur.

In der Zentrale Nord werden alle Messungen ausgewertet und in Steuersignale für Ventilatoren, Beleuchtung und Verkehrslenkung umgewandelt. Der Tunnel kann autonom betrieben werden. Alle Daten und Meldungen über besondere Ereignisse werden über das kantonale Betriebs- und Verkehrsleitsystem (BVL) der A8 nach Sarnen in den Polizeistützpunkt und in den Werkhof weitergeleitet. Mit dem BVL kann bei besonderen Ereignissen die Verkehrspolizei oder der Strassenunterhaltsdienst sofort die notwendigen Massnahmen einleiten, z.B. Tunnelsperrungen, Information der Verkehrsteilnehmer über Radio, etc. Als wichtiges Hilfsmittel für den Betrieb dient auch dievollständige Videoüberwachung der Tunnelröhre und der Portalbereiche. Der Sicherheitsstollen ist mit einer durchgehenden Beleuchtung ausgestattet.

Bei allen 7 Querverbindungen ist eine Notrufeinrichtung installiert. In jedem Portalbauwerk ist ein Ventilator montiert. Die Versorgung und Steuerung dieser Ventilatoren erfolgt über die beiden kleinen Elektrozentralen bei den Portalen des Sicherheitsstollen.